Konfetti im Kopf: Demenz in Salzburg | Grade von Demenz
Welche Grade von Demenz gibt es? Hier erfahren Sie mehr über den Verlauf von Demenz und Alzheimer-Erkrankungen.
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LEICHTGRADIGE DEMENZ

Es beginnt mit leichten Einschränkungen der Denkfähigkeit die meistens das Kurzzeitgedächtnis betreffen. Auch Wortfindungsschwierigkeiten bzw. Störungen sich zeitlich und räumlich zurechtzufinden können folgen. Gewohnte Alltagsroutinen können mit leichter Hilfestellung bewältigt werden, Geschäftsfähigkeit, Fahrtauglichkeit können bestehen bleiben. Organisieren des Haushaltes, Führung des Bankkontos und Durchführung von Reisen brauchen hingegen bei leichtgradiger Demenz Hilfestellung von außen. Berufliche Tätigkeiten können meist nicht mehr ausgeübt werden, Rückzug, verminderte Aktivität und Depressionen sind häufige Folgen.

MITTELSCHWERE DEMENZ

Die geistigen Störungen sind so ausgeprägt, dass einfache Verrichtungen des täglichen Lebens nur mit Hilfe bewältigt werden können.. Das Altgedächtnis verblasst, zeitliche und örtliche Orientierung geht verloren, Sprachliche Verständigung wird zum Problem. Selbständige Lebensführung ist nicht möglich. Antriebslosigkeit, Unruhe, Reizbarkeit und Aggressionen nehmen zu. Erinnerungstherapie, Musiktherapie, Singen, Tanzen und Gymnastik sind jetzt hilfreich.

SCHWERE DEMENZ

Vollständige Pflegebedürftigkeit, sprachliche Verständigung nicht mehr möglich, bettlägrig, Versteifung der Gliedmaßen, Ernährungsstörungen.

GEFÄSSERKRANKUNGEN

Die Gefäßerkrankungen können unterschiedliche Hirnareale betreffen und zu unterschiedlichen Folgewirkungen führen, z.B. starke Verhaltensänderungen, Persönlichkeitsveränderungen, Spracheinschränkungen. Das kann sich in aggressiven, rücksichtslosen Verhaltensformen äußern aber auch zu starker Depression mit Rückzug.